Steuerfolgen einer Fusion

Vorbemerkung

Eine Fusion im steuerlichen Sinn kann zivilrechtlich durch Absorption (Art. 3 Abs. 1 lit. a FusG), Kombination (Art. 3 Abs. 1 lit. b FusG), Vermögensübertragung (Art. 69-77 FusG) oder eine zivilrechtliche Liquidation (unechte Fusion) erfolgen (vgl. KS Nr. 5 der EStV vom 1.6.2004, Ziff. 4.1.2.1.1). Unter Fusion im steuerlichen Sinn versteht die Praxis einen Zusammenschluss mit Verschmelzung (echte und unechte Fusion), d.h. einen Zusammenschluss durch die Übertragung sämtlicher Aktiven und Passiven einer oder mehrerer anderer Gesellschaften auf eine andere Gesellschaft mit anschliessender oder gleichzeitiger Auflösung der übertragenden juristischen Person(en) (vgl. Art. 61 Abs. 1 DBG; Art. 24 Abs. 3 StHG; KS Nr. 5 der EStV vom 1.6.2004, Ziff. 4.1.2.1.6).


Nachfolgend werden die Steuerfolgen von drei wichtigen steuerlichen Fusionsarten dargestellt, nämlich der 


Tochterabsorption


Schwesterabsorption und der


Quasifusion.


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